3. Juli 2008

Freiheit und Selbstverantwortung – Was mich nachdenklich macht

In den vergangenen Tagen bin ich wieder mal über das Schlagwort des „schlanken Staates“ gestolpert, der seinen Bürgerinnen und Bürger mehr Eigenverantwortung überlassen sollte. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass selbst Politiker nicht so wirklich verstehen, um was es dabei gehen soll.

Da gibt es einerseits den immer wieder geäußerten Wunsch an die Bürger, man solle sich auch selbst um die Altersvorsorge bemühen. Alsdann befindet man sich umgeben von Versicherungsvertretern die hier mit einer Riesterrente und dort mit einer Direktversicherung wedeln. Um als Betroffener zu verstehen, was ich da potentiell abschließe, wie es sich heute, im Zeitverlauf oder bei Auszahlungszeitpunkt finanziell von Steuer über Sozialversicherung auswirkt bis hin zur Frage von fundierten Vergleichsrechnungen zwischen den verschiedenen Angeboten, muss man sich schon mächtig ins Zeug legen. Der Staat erwartet hier, vollkommen zu recht, bewusst handelnde, eigenverantwortliche und vor allem mitdenkende Bürger.

Wie verhält es sich aber, wenn es um den Staat geht, also diejenigen, die festlegen, was der Staat von seinen Bürgern erwarten darf oder nicht? Dort wird von mir erwartet, dass ich als Bürger dumm wie Stroh bin, dass ich die Versprechen aus dem letzten Wahlkampf schon gar nicht mehr kenne. Immerhin haben wir aktuell eine große Koalition, die seinerzeit mit dem Ziel angetreten ist, die Lohnnebenkosten sowie die gesamten Gesundheitskosten zu senken. Wir haben eine Bundesumweltminister, der ein LKW-Überholverbot für Umweltschutz hält und eine Regierung, die einen Klimapakt feiert, aber selbst die größeten CO2-Schleudern fährt. Ist das bewusst handelnd? Eigenverantwortlich? Vorbild? Ich denke nicht.

Aber das soll keine Politikerschelte werden, denn wir, also das Volk, sollten uns auch mal an die eigene Nase fassen. Schaue ich auf die Straßen, wird mir übel. Da wird gerast, gedrängelt und Tempolimits einfach ignoriert. Greift der Staat mal durch, geht dieses wehleidige Abzockergejammer los, doch die Tatsache, dass diejenigen, die sich an die Regeln halten, keine Probleme mit der „Abzocke“ haben, das ist egal. Steuern: Jeder jammert, jeder versucht sich möglichst so stellen, dass er möglichst keine Steuern zahlt, am besten noch riesige Rückzahlungen erwarten kann. Vor einigen Jahren kam sogar der Bund der Steuerzahler in einer Schätzung auf fast 100 Milliarden Euro, die dem Staat mehr zur Verfügung stünden, wenn jeder ohne bewusste Optimierungen das zahlen würde, was man zahlen müsste. Klingt das nach bewusst handelnd oder irgendeinem Verantwortungverständnis?

Irgendwie ist sowohl uns als Volk wie auch uns als Staat die Autorität zu den Basiskomponenten von Freiheit und Selbstverantwortung abhanden gekommen. Doch was tun ?

D.

16. Juni 2008

Neuer Hund, neue Aufgaben

Schneller als gedacht wurde Welpe Richie dann groß und jetzt muss man den jungen Hund noch etwas schulen. Nach den ersten Besuchen der Welpenschule bietet sich die nächste Stufe in der Junghundeschule an, die genau dort ansetzt, wo wir bei Paul damals stehengeblieben sind: Das Sozialverhalten an der Leine insbesondere beim Aufeinandertreffen mit anderen Hunden oder auch Joggern oder Radfahrern. Genau hier kamen wir damals bei Paul nicht weiter und so waren wir auch schnell einig, dass wir dort weitermachen.

Doch bis dahin sollten wir noch fleißig trainieren und die Grundbefehler noch weiter perfektionieren. Also jeden Tag üben, üben, üben

21. Mai 2008

Resümee Konzert Schiller in Mainz

Direkt nach der Ankündigung der neuen Tournee von Schiller in 2008 hatten wir uns die Karten für das Konzert in Mainz in der Phönixhalle (www.phoenixhalle.de) gesichert. Und so wartete ich seit Monaten sehnsüchtig (wie passend!?) auf den 20. Mai 2008.

Zu allererst: Die autobezogene Infrastruktur rund um die Halle ist schlichtweg eine Katastrophe. Bedarfsunabhängige Ampeln in der Standadschaltung und umständliche Verkehrsfühung waren das Eine, keine sinnvollen Parkmöglichkeiten im Umfeld das andere. Und so kam es, dass wir für die Anfahrt aus Dreieich bis ins Hallenumfeld 25 Minuten brauchten und weitere 25 um im Hallenumfeld einen Pakplatz zu finden.

Da wir mit guten Freunden das Konzert genießen wollten, hielt de Unmut nicht lange an und wir warteten untermalt von der altbewähten Wartemusik auf den Start.

Wie immer fast pünktlich ging es los und startete mit zwei Nummern aus Schillers aktuellem Album ‘Sehnsucht’. Doch schon bald bekam man die maßgeblichen Fragen im Vorfeld des Konzerts beantwortet: ja, Kim Sanders ist natürlich auch dabei und die Zusammenstellung der Songs ist eine echte Schiller-Zeitreise. Wie immer versteht Schiller es mit ruhigen, schnelleren und den Hammertracks ein angenehmes Auf und Ab beim Zuhörer mit einem Mix aus allen bisherigen Alben (wie z.B. Zeitreise oder Leben) rüber zu bringen.

Der Sound in der Halle selbst war einwandfrei und kam selbst am Ende und bei der unumgänglichen Zugabe (wir haben geklatscht und gebrüllt wie die Irren) bei mächtig Schlagzeug, Gitarre und Bass klar, fulminant und schön laut an.

Alles in allem war es wieder ein schönes Konzert von Schiller, in welchem er sich selbst und seiner Musik treu geblieben ist. Auch den Fans konnte man an vielen Stellen anmerken, dass sie dankbar für die neue Tour und auch das neue Album in bewährter, aber weiterentwicklter Schillermanier dankbar waren.

Ich vergebe eine glatte Note 2.

20. Mai 2008

Yeah! Schiller in concert in Mainz

Endlich nach Monaten der Vorfreude ist es soweit: Schiller wieder live und dieses Mal in Deutschland und nicht in Athen ;-)

Und so stehe ich hier in der Halle, lasse mich von der Wartemusik berieseln und gleich geht’s los, das absolute Highlight des Monat

10. Mai 2008

Besuch bei Culux

Heute sind wir bei Culux (http://www.culux.de) in Frankfurt und essen mal eine stylische Currywurst essen. Mehr dazu später, nachdem ich die XXL-Berliner Curywurst verdrückt habe ….

5. Mai 2008

Das neue Spielzeug ist da

An sich konnte ich es ohnehin nicht ganz glauben:

Zu Weihnachten wünschte sich mein Bruder eine Wii und ich habe ihn zunächst belächelt. Doch kaum dass wir alle an Weihnachten dann davor standen und wild hantierend Bowling spielten und gegeneinander boxten wollte ich auch so ein Ding.

Bekommen habe ich es dann im März zum Geburtstag und nachdem ich Anfang April die Promo zur Wii fit sah, musste ich das haben.

Letzte Woche war es soweit und mein Schwager Flo und ich haben seit Freitag permanent Muskelkater gehabt. Heute abend habe ich Lisa mal motiviert wie man ja sieht. Bis jetzt macht das Teil echt Laune, ich stand sogar heute morgen um viertel vor sieben (!) auf dem Board und habe Übungen absolviert.

Mal sehen, wie sich das in den nächsten Wochen entwickelt.

D.

26. April 2008

Hofgartenfest in Jena

Ausflug ins Hofgartenfest in Gera. Lisa kam natürlich nicht umhin ein Softeis zu essen und fürmich musste es natürlich eine Rostbratwurst sein. Mal schauen, was wir noch so anstellen heute…

D.

14. April 2008

Heute ist das Gestern von Morgen

Lautet so die Formel für alle Hyperaktiven oder ist es hilfreich in eine solche Überlegung einzusteigen?

Ich denke sowohl ja wie auch nein. Einerseits kann es helfen zu erfolgreichen Tagen zu motivieren, anderseits kann diese Maxime zu vorschnellen Entscheidungen führen, die eher einer reiflichen Überlegung bedurft hätten. Und hier die Spreu vom Weizen zu trennen, das braucht echte Weisheit.

D.

13. April 2008

Trauriger Rückblick bis zum Urlaub

Unser Urlaub auf der AIDA hat mal wieder das erreicht, was wir erhofft hatten: Eine angenehme, aber keinesfalls langweilige aber absolut erholsame Woche Erholungsurlaub. Wir genossen die Tage, konnten die Kanaren kennenlernen und waren dabei den letzten Tag auf Teneriffa nochmal so richtig zu genießen, als uns zunächst zu großer angenehmer Überraschung Bekannte von Lisa und ihren Eltern über den Weg liefen. Doch bevor ich das richtig realisiert hatte erreichte mich die im diesem Jahr wohltraurigste Botschaft von allen:

Paul ist gestorben

Wir wussten alle, dass passieren würde und wir wollten es eigentlich nicht wahrhaben. Aber am Freitag, 14. März 2008, ist unser über alles geliebter Schäferhund Paul im Alter von 13 Jahren gestorben. Selbst jetzt, vier Wochen später, kann ich die Tränen und die Trauer nur schwer kontrollieren, wenn ich das hier schreibe. Paul kam im September 1995 zu uns und war seither für fast 13 Jahre fester Bestandteil der Familie. Die Emotionen packen mich auch heute noch unversehen und zeigen mir, was Konstanten im Leben wirklich bedeuten.
Ohne es mildern zu wollen, aber die Nachricht von Lisas Kündigung durch ihre Chefin ist da nicht so dramatisch aufgenommen worden. Naja seither suchen wir jetzt einen neuen Job für Lisa und mein Bruder hat sich auch in den Reigen der Jobsuchenden eingereiht. Nach längerer Überlegung will er nun nach Abschluss der Schule in Bad Reichenhall gleich als F&B-Trainee losziehen und nicht mehr den Küchenmeister absolvieren.
Seit Paul allerdings nicht mehr bei uns ist, irrte unser kleiner Jacko recht orientierungslos durch den Tag. Kaum was bereitete im Freude, er wirkte permanent unglücklich. Doch gleichzeitig merkten auch wir alle, dass uns ein Hund fehlte. Nach längerem Abwägen haben sich meine Eltern am vergangenen Donnerstag dann einen 6 Wochen alten Labrador-Rüden an Land gezogen. Das ist seither der Quirl des Alltags, denn auch ein Hundebaby braucht fast permanente Aufsicht.
Und damit will ich den Rückblick beenden, denn mittlerweile sind wir wieder in der Echtzeit angekommen und alle Weitere kommt jetzt wieder regelmäßig ins Blog.
D.

 

8. März 2008

Abmeldung zum Urlaub

Es war am Ende stressig und eine echte Hetzjagd. Dennoch sitze ich jetzt (00:30 Uhr) halbwegs entspannt am Gate D26 des Frankfurte Flughafens und warte auf das Boarding. Dass es am Ende anstrengend werden würde, was klar, aber dass sich der Tag erst am Flughafen etwas lockert war schon unvorhergesehen. Aber egal.

Jetzt geht es gegen 2:00 Uhr nach Tenerifa und dann checken wir auf der AIDa ein. In diesem Sinne melde ich mich ab und wünsche uns einen schönen Urlaub.

D.